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 Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik e. V. minimieren

Generelles Ziel der Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik e. V. (BV MatWerk) ist eine Intensivierung der Zusammenarbeit und eine Bündelung der Interessen der Organisationen, die auf diesem Gebiet tätig sind. Die BV MatWerk soll unter anderem als Kontaktstelle zu Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fungieren, die Öffentlichkeitsarbeit koordinieren und Aktivitäten zur Nachwuchsförderung bündeln.


    
 Aktuelles minimieren

Eilmeldung: NKS Werkstoffe - Vorverlegung der 5. Ausschreibung NMP - Montag, 28. Juni 2010

Nach Informationen der Europäischen Kommission wird die Veröffentlichung der 5. Ausschreibungsrunde in Thema 4 – Nanowissenschaften und Nanotechnologien, Werkstoffe und Produktionstechnologien entgegen den ursprünglichen Planungen nun bereits am 20. Juli 2010 erfolgen. Weitere Informationen werden über die Nationale Kontaktstelle Werkstoffe im Forschungszentrum Jülich in Kürze versandt.



Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien, 18. bis 20. November 2010 - Montag, 28. Juni 2010

Die diesjährige Jahrestagung der DGBM steht unter dem Leitthema „Gewebeersatz/Geweberegeneration: Von der Grenzfläche zum Biointerface“. Wie in vielen Bereichen der Life Sciences haben Grenzflächenwechselwirkungen zwischen der belebten und unbelebten Natur, zwischen Biomolekülen, Mikroorganismen, Zellen und Geweben einerseits und biomedizinischen Materialien andererseits einen wesentlichen Einfluss auf den therapeutischen Erfolg von Implantaten im klinischen Alltag. Die gezielte Untersuchung und die Beeinflussung dieser Wechselwirkungen mit dem Ziel der Generierung eines biokompatiblen und biofunktionellen Biointerfaces, z.B. in Analogie zur extrazellulären Gewebematrix, finden auf molekularer Ebene ihren Anfang. Die Erzeugung und Handhabung molekularer Strukturen hat vor diesem Hintergrund einerseits zu sehr innovativen Entwicklungen im Bereich der biomimetischen Materialien geführt und schafft andererseits zwingend die Verbindung zur Mikro- und Nanotechnologie.

 
Die Abstract-Einreichung erfolgt ausschließlich online unter www.conventus.de/dgbm2010 in deutscher und englischer Sprache. Angenommene Abstracts werden in der Zeitschrift BIOmaterialien des Verlag Neuer Merkur GmbH veröffentlicht. Die Deadline zur Anmeldung von Vorträgen und Postern ist der 30. Juni 2010.
 


From dust to dust – 88. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft - Montag, 28. Juni 2010

Die DMG lädt zu ihrer diesjährigen Tagung nach Münster vom 19. bis 22. September 2010 ein. Bis zum 30. Juni 2010 können, Beiträge u.a. zu folgenden Themen angemeldet werden:

 
  • Angewandte Mineralogie und Kristallographie
  • Umweltmineralogie/Umweltgeochemie
  • Geochemische Signaturen in Umwelt-Archiven: Entstehung, Erhaltung und Anwendung
  • Funktionswerkstoffe: Moderne Baustoffe, Materialien für Photovoltaik und Thermoelektrik
  • Antike Werkstoffe und Archäometrie
  • Allgemeine und angewandte Kristallographie
  • Fluid-Gesteins- und Fluid-Mineralwechselwirkung
  • Ionensonden: Anwendungen an Geo-Materialien

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Biomaterialien: Jahrestagung der DGMB in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen), 18.-20. November 2010 - Montag, 21. Juni 2010

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien e.V. wird vom 18.20.11.2010 in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) stattfinden. Deadline zur Einreichung von Vorträgen und Postern usw. ist der 30.06.2010:

 
A) Bioaktive Materialien für den Gewebeersatz und neue in vitro/in vivo-Teststrategien
 
•Biomaterialien im Kontakt mit dem Hartgewebe
•Biomaterialien im Kontakt mit dem Weichgewebe und Blut
•Biomaterialien im Kontakt mit Mikroorganismen/Biofilmen
 
B) Bioaktive Materialien für die Geweberegeneration und neue Bioreaktor basierte Kultivierungsstrategien
 
•Biomaterialien für das Knochen-Tissue Engineering
•Biomaterialien für das Knorpel-Tissue Engineering
•Biomaterialien für das Gefäß-Tissue Engineering
 
 
 


Undergraduate Materials Education 2010: Status and Recommendations, paper by Lyle H. Schwartz, JOM M - Montag, 14. Juni 2010

In discussing undergraduate materials education in engineering schools, I begin by reviewing the historical development of today's array of materials departments and the progress toward a true materials science and engineering (MSE) discipline. I then go on to explore the range of implications for the undergraduate curriculum that are incumbent upon these departments being situated in engineering schools, schools that are themselves undergoing great change as we enter the 21st century. Turning to the specifics of undergraduate curriculum I am able to draw on recent data compilations of others to give a reasonable picture of the developing commonality in "core" curricula in the MSE degrees that now constitute the majority of undergraduate materials degrees offered. I explore briefly the issues of continuing education demanded by an undergraduate curriculum that is increasingly broad, not deep, and then look (with some envy) at the extensive efforts to address these issues by our colleagues in the

UK. The paper closes with recommendations targeted at the individual departments, their collective leadership in the University Materials Council, the professional societies, and finally the newly formed Undergraduate Education Coordinating Committee, a joint committee of several of the leading materials societies. (more)



DFG richtet weitere Sonderforschungsbereiche ein - Montag, 14. Juni 2010

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2010 zwölf weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn.

 
Aus dem Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik:
 
Das Ziel des SFB/TRR 87 „Gepulste Hochleistungsplasmen zur Synthese nanostrukturierter Funktionsschichten“ ist, die wissenschaftlichen Grundlagen für innovative Hochleistungsschichten im Anwendungsfeld der Produktionstechnik und der Funktionsmaterialien zu legen. Durch die Bündelung von Expertisen aus den Bereichen Plasmaphysik/Plasmatechnik und Werkstofftechnik/Oberflächentechnik sollen insbesondere Schichtsysteme mit neuen tribologischen Eigenschaften auf Metallsubstraten sowie Barriereeigenschaften auf Kunststoffsubstraten erforscht werden. Weiterhin sollen die Zusammenhänge zwischen den Werkstoffeigenschaften und den Plasmaparametern untersucht werden. So soll das bislang vorherrschende empirische Vorgehen überwunden und ein physikalisch und chemisch basiertes Prozessverständnis entwickelt werden. (Sprecherhochschule: Ruhr-Universität Bochum, Sprecher: Professor Dr.-Ing. Peter Awakowicz; weitere antragstellende Hochschule: RWTH Aachen; außerdem beteiligt: Universität Paderborn)
 
Ein umfassendes materialwissenschaftliches Konzept für neuartige Implantate ist das langfristige Ziel des SFB/TRR 79 „Werkstoffe für die Geweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen“. Mit ihm soll die lokale Bildung eines langzeitstabilen Knochenersatzes bei Osteoporose und malignen Erkrankungen ermöglicht werden. Über die Grundlagenforschung hinaus sind die geplanten Forschungen von unmittelbarer medizinischer Bedeutung, da Knochensubstanzdefekte aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung und des häufigeren Auftretens der Osteoporose ein zunehmendes gesellschaftliches Problem darstellen. (Sprecherhochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprecher: Professor Dr. Reinhard Schnettler; weitere antragstellende Hochschulen: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Technische Universität Dresden; außerdem beteiligt: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, Dresden, Leibniz-Institut für Polymerforschung, Dresden, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden)


DFG richtet weitere Schwerpunktprogramme ein - Montag, 14. Juni 2010

Der Senat der DFG richtete auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn insgesamt 13 weitere Schwerpunktprogramme ein. Sie sollen ab Anfang 2011 ihre Arbeit aufnehmen und das in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Know-how zu besonders aktuellen oder sich gerade erst bildenden Forschungsgebieten vernetzen.

Leicht Bauen mit Beton
Koordinator: Prof. Manfred Curbach, TU Dresden

Poröse Medien mit definierter Porenstruktur in der Verfahrenstechnik – Modellierung, Anwendungen, Synthese
Koordinator: Prof. Frerich Keil, TU Hamburg-Harburg

Design and Generic Principles of Self-Healing Materials
Koordinator: Prof. Ulrich Schubert, Universität Jena

Ressourceneffiziente Konstruktionselemente
Koordinator: Prof. Bernd-Robert Höhn, TU München

Generation of Multifunctional Inorganic Materials by Molecular Bionics
Koordinator: Prof. Joachim Bill, Universität Stuttgart

 



DFG richtet weitere Graduiertenkollegs ein - Montag, 14. Juni 2010

 

Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwölf neue Graduiertenkollegs ein. Dies wurde vom zuständigen Bewilligungsausschuss in Bonn beschlossen. Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.
Neben den innovativen Modellen erhöht eine bereits im vergangenen Jahr beschlossene Neuerung die Attraktivität einer Promotion im Rahmen eines Graduiertenkollegs: Nunmehr können für Doktorandinnen und Doktoranden in allen Disziplinen neben Stipendien auch Stellen finanziert werden, wenn die nationale und internationale Wettbewerbssituation innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems dies erfordert. Dies bringt neben den in der europäischen Forschercharta geforderten attraktiven Finanzierungsbedingungen auch einen angemessenen Sozialversicherungsschutz mit sich. Gleichzeitig wird mit Stellen ein Beitrag zur Gleichstellung von Männern und Frauen geleistet, denn von dieser Änderung profitieren besonders Graduiertenkollegs aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Lebenswissenschaften, in denen überproportional viele Doktorandinnen forschen.
Aus dem Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik:
 
Wie sieht die Zukunft in der Materialforschung aus? In Forschung und Lehre stellt die „Weiche Materie“ ein wachsendes Fachgebiet dar, das Chemiker, Physiker und Ingenieure gleichermaßen fasziniert. Grund hierfür sind die erstaunlichen Eigenschaften weicher Materialien – etwa deren Fähigkeit, auf äußere Reize zu reagieren. Bei der Herstellung von innovativen Materialien werden diese bereits genutzt; dabei entstehen jedoch komplexe Systeme. Das Internationale GRK 1642 „Weiche Materie: Von molekularen Kräften zu neuen Materialien“ befasst sich mit der Herausforderung, die Synergien zwischen den steuernden Faktoren zu verstehen, sodass deren Einfluss auf die Materialeigenschaften kontrollierbar wird. (Sprecherhochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Sprecher: Prof. Dr. Günter Reiter; Kooperationspartner: Université de Strasbourg, Frankreich)
 
 
Das Internationale GRK 1627 „Virtual Materials and Structures and their Validation” will ein Forum für Forschung und Entwicklung der neuesten Methoden im Bereich von numerischen Simulationsverfahren, von virtuellen Experimenten und ihrer Validierung schaffen. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher aus Frankreich und Deutschland reagieren damit auf den hohen Forschungsbedarf, um robuste und zuverlässige Berechnungswerkzeuge für die Durchführung virtueller Experimente von Materialien und Strukturen zu entwickeln zu können. Daran orientieren sich die Schwerpunkte des interdisziplinären Forschungsprogramms, etwa die Arbeit an Themen der Methodik und der simulativen Durchführung virtueller Experimente sowie deren Validierung für Materialien und Strukturen. (Sprecherhochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers; Kooperationspartner: Ecole Normale Supérieure de Cachan, Frankreich)


    
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