Neues Institut für Ressourcentechnologie - Donnerstag, 17. Februar 2011
Neues Institut für Ressourcentechnologie an der TU Bergakademie Freiberg und am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
In Freiberg entsteht ein neues Zentrum für Rohstoffforschung. Das „Ressourcentechnologie-Institut“ wird an der TU Bergakademie angesiedelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) folgt damit dem Votum einer internationalen Gutachterkommission, die den gemeinsamen Vorschlag der TU Bergakademie Freiberg und des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf favorisiert.
Ziel des Instituts für Ressourcentechnologie Freiberg ist es, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen und neue Technologien entwickelt werden. Das neue Institut wird sich der Entwicklung von Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung und Nutzung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe widmen. Weiterhin wird es sich mit Fragen des Recyclings und der Erkundung und Nutzung heimischer Rohstoffe befassen. Die Ausbildung von Fachkräften im Rohstoffsektor sowie die Förderung der Aus- und Weiterbildung ausländischer Fach- und Führungskräfte im Ressourcensektor werden ein dritter wichtiger Schwerpunkt sein. (mehr) weiter ... EAC 2011 - European Aluminium Congress, 22.-23. November 2011, Düsseldorf - Mittwoch, 29. Dezember 2010
Am 22. und 23. November 2011 veranstaltet der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) in Düsseldorf unter dem Thema „Technologies for the Aluminium Industry“ den zweiten EAC European Aluminium Congress 2011.
Der international ausgerichtete Kongress bietet den Ausrüstern und Technologiepartnern der Aluminium produzierenden und –verarbeitenden Industrie eine umfassende Plattform, um neue Verfahren, Prozesse oder Materialentwicklungen rund um den Werkstoff Aluminium vorzustellen und zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen sämtliche Stufen der Aluminium-Wertschöpfungskette wie Walzen, Pressen, Ziehen, Gießen, Schmieden und Weiterverarbeitung von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zum Recycling.
Insbesondere sollen auf dem Kongress die folgenden Themenbereiche für die verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette behandelt werden:
• Maschinen- und Anlagentechnik
• Mess- und Steuerungsgeräte, Sensorik
• Wärmebehandlungsanlagen
• Software und Simulation
• Recycling und Schmelztechnik
• Technologien zur Ressourceneffizienz und Energieeinsparung
• Anwendungsorientierte Prozesstechnik wie Umformen, Fügen, Oberflächenbehandlung, Spanende Bearbeitung
Wolfgang Heidrich
Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA)
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf
Tel.: +49-211 / 47 96-271
Fax: +49-211 / 47 96-410
E-Mail: wolfgang.heidrich@aluinfo.de
weiter ... International Conference - Dienstag, 28. Dezember 2010
he first International Conference on Ferromagnetic shape memory alloys (FSMA's) (ICFSMA-07) launched successfully in Kolkata, India, evoked a general interest in placing a forum on a regular basics. The second conference in Bilbao (ICFSMA-09) established the ICFSMA as the key conference, covering all aspects of magnetic shape memory alloys. The aim of the conference is to generate an overview of world-wide R&D in the field of magnetic shape memory alloys and related phenomena. Emphasis will be given to the role of these materials in fundamental studies and their relevance in modern new technologies.
ICFSMA'11 provides an excellent opportunity to bring together scientists and engineers from universities, research institutes and industry to present and discuss their most recent results covering both fundamental and applied aspects of FSMA's as well as to identify future collaborations. For this 3rd International Conference on Ferromagnetic Shape Memory alloys, taking place in Dresden (Germany) from July 18-22, 2011 the abstract deadline is January 17. Please consider that this extended, two page abstract is intended to give a fast overview on your current work, hence it may take some time for preparation. More information (including templates for word and Latex) are available online at http://www.icfsma.org.
Following invited speakers are confirmed: F. Albertini (Italy), M. Barandiaran (Spain), P. Entel (Germany), O. Heczko (Czech Republic), R. Kainuma (Japan), T. Kakeshita (Japan), M. Kohl (Germany), L. Manosa (Spain), J. McCord (Germany), P. Müllner (USA), L. Straka (Finland), G. Wu (China).
Dr. Sebastian Fähler
IFW Dresden
weiter ... Arbeitskreis Nanoanalytik, Clausthal-Zellerfeld, 25.11.2010 - Montag, 13. Dezember 2010
Die Nanoanalytik spielt heute in vielen Bereichen der Materialforschung eine wichtige Rolle und ist der Schlüssel zur zielgerichteten Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung von Nanomaterialien und nanotechnologischer Verfahren. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Nanoanalytik ist die Vermessung von Nanostrukturen anorganischer Festkörper u.a. in Bezug auf bspw. Oberflächenbeschaffenheit, Korngrößenverteilungen oder chemische Zusammensetzung. Die Struktur- und Materialcharakterisierung im Nanobereich ist sehr oft Grundlage für die Aufklärung von Struktur-Funktionsbeziehungen und damit Schlüssel für die Entwicklung und Qualitätskontrolle nanobasierter Produkte wie z.B. nanobasierte Implantate in der Medizin oder nanostrukturierte Computerchips.
Auf Basis dieses enormen Potenzials setzt der Arbeitskreis Nanoanalytik der
Landes-initiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen in Zusammenarbeit mit
der Sympatec GmbH am 25. November 2010 in Clausthal-Zellerfeld an. Eine formlose Anmeldung kann ab sofort bis zum 22. November 2010 über den unten stehenden Kontakt erfolgen. Kontakt weiter ... Neues Institut für Ressourcentechnologie - Montag, 13. Dezember 2010
Neues Institut für Ressourcentechnologie an der TU Bergakademie Freiberg und am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf:
In Freiberg entsteht ein neuesfür Rohstoffforschung. Das „Ressourcentechnologie-Institut“ wird an der TU Bergakademie angesiedelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) folgt damit dem Votum einer internationalen Gutachterkommission, die den gemeinsamen Vorschlag der TU Bergakademie Freiberg und des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf favorisiert.
Ziel des Instituts für Ressourcentechnologie Freiberg ist es, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen und neue Technologien entwickelt werden. Das neue Institut wird sich der Entwicklung von Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung und Nutzung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe widmen. Weiterhin wird es sich mit Fragen des Recyclings und der Erkundung und Nutzung heimischer Rohstoffe befassen. Die Ausbildung von Fachkräften im Rohstoffsektor sowie die Förderung der Aus- und Weiterbildung ausländischer Fach- und Führungskräfte im Ressourcensektor werden ein dritter wichtiger Schwerpunkt sein. (mehr) weiter ... Rolls-Royce Trent 900 – update 2010-11-12 - Mittwoch, 17. November 2010
Rolls-Royce is now in a position to provide an update on its statement of 8 November concerning the engine failure on the Trent 900 powered A380 Qantas flight QF32 on 4 November 2010.
Immediately following this incident a regime of engine checks was introduced on the Trent 900s to understand the cause and to ensure safe operation. These have been conducted in parallel with a rigorous examination of all available evidence, including data from the damaged engine and its monitoring system, analysis of recovered material and interrogation of the fleet history.
These investigations have led Rolls-Royce to draw two key conclusions. First, as previously announced, the issue is specific to the Trent 900. Second, the failure was confined to a specific component in the turbine area of the engine. This caused an oil fire, which led to the release of the intermediate pressure turbine disc. (more) weiter ... Piezo 2011, Sestriere, Italy, 28.02. – 02.03.2011 - Montag, 15. November 2010
The Piezo Institute invites to the Piezo 2011 conference, which will take place in Sestriere, Piedmont, Italy from 28th February to 2nd March 2011.
Piezo 2011 is proudly carrying on the traditions of bringing the newest results to the professional audience, through presenting the most important topics within the field and by gathering excellent speakers from world leading R&D and industrial organizations. In addition to their scientific achievements, our conferences also have the traditions of a friendly atmosphere and active networking.
Topics that will be explored at the conference include: Energy / Environment / Lead-free Processing / Enhanced performance / Security / Sensing / Resources / Flexible substrates / Food processing technologies / Avionics / Telecommunications, materials for ICT / Multiferroics
Important dates:
Abstract submission deadline: 1st December 2010
Notification of acceptance: 15th December 2010
Early registration deadline: 15th January 2011
weiter ... Arbeitskreis Nanoanalytik, Clausthal-Zellerfeld, 25.11.2010 - Dienstag, 2. November 2010
Die Nanoanalytik spielt heute in vielen Bereichen der Materialforschung eine wichtige Rolle und ist der Schlüssel zur zielgerichteten Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung von Nanomaterialien und nanotechnologischer Verfahren. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Nanoanalytik ist die Vermessung von Nanostrukturen anorganischer Festkörper u.a. in Bezug auf bspw. Oberflächenbeschaffenheit, Korngrößenverteilungen oder chemische Zusammensetzung. Die Struktur- und Materialcharakterisierung im Nanobereich ist sehr oft Grundlage für die Aufklärung von Struktur-Funktionsbeziehungen und damit Schlüssel für die Entwicklung und Qualitätskontrolle nanobasierter Produkte wie z.B. nanobasierte Implantate in der Medizin oder nanostrukturierte Computerchips.
Auf Basis dieses enormen Potenzials setzt der Arbeitskreis Nanoanalytik der
Landes-initiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen in Zusammenarbeit mit
der Sympatec GmbH am 25. November 2010 in Clausthal-Zellerfeld an. Eine formlose Anmeldung kann ab sofort bis zum 22. November 2010 über den unten stehenden Kontakt erfolgen. Kontakt weiter ... Microscopy Conference MC 2011, Kiel, August 28 – September 2, 2011 - Dienstag, 2. November 2010
The Microscopy Conference MC 2011 will be held at Kiel, Germany, from August 28 – September 2, 2011. This congress will be jointly organised by the German Society for Electron Microscopy (DGE), in collaboration with the European Microscopy Society (EMS), the Nordic Microscopy Society (SCANDEM), the Polish Microscopy Society (PTMi), scientists from research Institutions in Estonia, Latvia, Lithuania, and St. Petersburg, Russia, and with local colleagues from the Christian-Albrechts-University at Kiel, the GKSS Research Center Geesthacht, and the Fraunhofer Institute for Silicon Technology (ISiT) Itzehoe. It will bring together scientists from all over Europe. The venue of the meeting will be the Christian-Albrechts-University (CAU) at Kiel, which is just a short distance away from the beautiful bay of Kiel and its city centre. We are expecting around 600 participants in Kiel.
As on previous conferences, MC 2011 will focus on Microscopy with imaging instruments, with the three major topics, Material Science, Instrumentation and Methods, and Life Sciences, with about seven sessions each. In addition, the conference will host a major trade exhibition, which will bring together manufacturers of all different kinds of microscopies and microscopy techniques, as well as suppliers of accessories and consumables, preparation tools, image analysis systems, and important publishers in the field. The manufacturers are invited to present their latest equipment and developments and highlight new potential applications in technical lectures which will address a general audience. In the exhibition areas of the CAU Kiel, the commercial exhibition will form an integral part of the Conference and will contribute to the fact that MC 2011 will be a comprehensive source of information for anybody who is interested in microscopy for materials science and life science.
weiter ... Technologie-Roadmap "Selbstheilende Materialien", Fraunhofer INT - Montag, 25. Oktober 2010
Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT hat eine Studie zur Entwicklung selbstheilender Materialien (SHM) veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine explorative Technologie-Roadmap, die unter Zugrundelegung verschiedener Szenarien die Entwicklung bis 2025 prognostiziert. Besonderes Augenmerk liegt bei Anwendungen in den Bereichen Personenschutz und mobile Plattformen.
Materialien, die sich selbst "heilen" – Wie funktioniert das? Risse und kleinere Schädigungen reparieren sich von selbst. Dabei werden systemeigene, in den Werkstoff integrierte Agenzien als Reaktion auf eine Schädigung freigesetzt und machen das Material wieder funktionsfähig. Vorbild ist dabei nicht zuletzt die menschliche Haut: Kleine Kratzer und Schnitte werden erst provisorisch geschlossen und heilen dann schnell ab, schon nach wenigen Tagen ist nichts mehr von der Schramme zu erkennen. Selbstheilende Materialien werden als vielversprechende Zukunftstechnologie gesehen. Bisher wagte jedoch noch niemand eine wissenschaftlich fundierte Prognose, wann solche Materialien tatsächlich zum Einsatz kommen werden. Zu unsicher sind die Randbedingungen und die zukünftige Entwicklung wichtiger technologischer und gesellschaftlicher Einflussfaktoren. Insbesondere Naturwissenschaftler bleiben daher mit ihren zeitlichen Prognosen eher vage.
Neben den Risiken gilt es jedoch auch einen Blick auf die Chancen zu werfen, die sich für zahlreiche Branchen bieten, und ganz besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen. Diese müssen zeitnah ergriffen werden, denn der Erhalt eines technologischen Vorsprungs ist und bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor für produzierende Unternehmen in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland. Gerade für sicherheitstechnische Anwendungen wie z.B. im Personenschutz wachsen kontinuierlich die Qualitätsansprüche, und es eröffnen sich neue Märkte aufgrund der weltweit komplexen Bedrohungslage. Das Fraunhofer INT hat einen Blick in die Zukunft gewagt und Zeitfenster für die Technologiereife von Produkten festgelegt, unter der Annahme bestimmter Vorgaben anhand zweier unterschiedlicher Szenarien. (mehr) weiter ... Gründung der Deutschen Rohstoffagentur, BGR, Hannover, 4. Oltober 2010 - Montag, 11. Oktober 2010
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat am Montag, den 4. Oktober 2010, bei seinem Besuch der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Deutsche Rohstoffagentur offiziell gegründet.
Ziel der Deutschen Rohstoffagentur in der BGR ist es, die Wirtschaft – insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen – in Fragen der Verfügbarkeit und aktueller Marktentwicklungen sowie bei der nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen zu unterstützen. Kernstück der Agentur soll ein Rohstoff-Informationssystem sein, das auf den umfangreichen Daten und den langjährigen Erfahrungen der BGR zur Verfügbarkeit von Rohstoffen aufbaut. „Wir haben dabei alle Rohstoffe im Blick, werden uns aber ganz besonders auf Hochtechnologierohstoffe konzentrieren, die ein Schlüssel für die Entwicklung wichtiger Zukunftstechnologien sind“, erklärte BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel. (mehr) weiter ... MAKING GLASS BETTER: An ICG roadmap with a 25 year Glass R&D horizon - Montag, 11. Oktober 2010
MAKING GLASS BETTER: An ICG roadmap with a 25 year Glass R&D horizon
Klaus Bange and Marion Weissenberger-Eibl
ICG, 2010
ISBN-13:978-84-8198-832-1
Society has prized glass artefacts for millennia, from decorated Egyptian amphora, to the extravagantly engraved vases of the Romans, from stained glass windows, to the chandeliers of the Middle Ages. Bottles and tableware help us to cook and preserve our food, to store our wine, and deliver our medications cheaply in tiptop condition, while windows and lamps give us well lit, warm buildings and safe transport systems. Quality glass lenses for microscopes, telescopes and cameras helped to revolutionise our understanding of biology and astronomy, and now deliver pictures from international news events or instant personal images on Facebook. Our mobile telephone and internet traffic travels along glass fibres which can amplify or switch the signal. Glass fibres insulate us and engineered glass sheets with printed solar cells generate our power. Even our wind turbines use glass fibre reinforced blades. Glass containing cements can repair our teeth and bones, doped glasses can target radiotherapy within our bodies, and spare body parts can be grown on glassy scaffolds. From such a rich heritage comes an exciting future, one which will hold many surprises, but where glass will remain as a bedrock of a modern, sustainable, low-carbon society. The International Commission on Glass wishes to promote development and to ensure that the necessary support framework is in place. To do this it has promoted the construction of a road-map that anticipates the challenges that the glass community will face. Key players have been the various technical committees run by the ICG together with the Chair of Innovation and Technology Management/University of Kassel (in the context of a research project granted by the German Research Society). Together aspects of glass melting, advanced materials, functional coatings and key scientific principles have been studied in particular depth. The methodology adopted has been focused workshops and questionnaires with a 25 year perspective. Valuable support from the European Community through an EFONGA Framework 6 grant is acknowledged. The road mapping process however does not stop here. Continuous revision will be required as our knowledge base expands and as new pressures arise. We hope that you, the reader, will be excited by the vision of the future outlined within this book, and will wish to contribute to its fulfilment. (more) weiter ... EC: Open Day on Advanced Materials, Brussels, 25 October 2010 - Montag, 11. Oktober 2010
Am 25.10.2010 lädt die EU Kommission Akteure im Themenfeld Materialforschung und Werkstoffentwicklung zu einer offenen Konsultation über die Rolle dieser Schlüsseltechnologie für die Wettbewerbsfähigkeit Europas ein. Da die Ergebnisse dieser Veranstaltung auch Auswirkungen auf die thematische Gestaltung des laufenden sowie des zukünftigen Rahmenprogramms haben können, empfiehlt die Nationale Kontaktstelle (NKS) Werkstoffe im Projektträger Jülich (PtJ) die Teilnahme an dieser Konferenz.
Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier weiter ... VDEh-Seminar zur Reinheitsgradnorm EN 10247, Düsseldorf, 27. Oktober 2010 - Mittwoch, 6. Oktober 2010
Die neue Europäische Norm EN 10247 zur automatischen und manuellen Bestimmung des mikroskopischen Reinheitsgrades ersetzt verschiedene nationale Normen, darunter auch die bewährte DIN 50602. Gegenüber der DIN, die nur die manuelle Reinheitsgradbestimmung vorsah, ermöglicht die neue Norm eine weniger subjektive Bewertung des Reinheitsgrades und eröffnet dem Anwender gleichzeitig verschiedene neue Möglichkeiten, die er mit der DIN 50602 nicht hatte. Die Umstellung auf die neue Norm birgt aber auch verschiedene Schwierigkeiten. Die Bestimmung der Anteile an mikroskopischen nichtmetallischen Einschlüssen nach der alten und der neuen Norm liefert für ein und denselben Stahl unterschiedliche Ergebnisse, die sich nicht ineinander umrechnen lassen. Bisher zwischen Hersteller und Anwender vereinbarte Grenzwerte für die zulässigen Einschlussanteile müssen völlig neu bewertet werden. Auch die Arten der Einschlüsse werden nach der neuen Norm teilweise anders beschrieben.
In enger Zusammenarbeit von Stahl- und Bildanalyseherstellern organisiert das Stahlinstitut VDEh ein Seminar zur DIN EN 10247 einschließlich praktischer Anwendung. Experten erläutern den Aufbau und die Anwendung der neuen Norm und weisen auf noch bestehende Schwachstellen der Norm hin, die für deren Anwendung relevant sind. Der Praxisteil bietet die Möglichkeit, die Auswertung nach der neuen Norm unter fachkundiger Anleitung auszutesten. (mehr) weiter ... DGZfP: Preisausschreibungen - Dienstag, 14. September 2010
Die DGZfP schreibt folgende Preise aus:
- den Wissenschaftspreis für herausragende und innovative Leistungen zur Entwicklung der zerstörungsfreien Prüfung,
- den Anwenderpreis an Prüfpersonal und Techniker sowie an Ingenieure und Naturwissenschaftler für innovative Leistungen in Bezug auf Verfahren und Prüftechnik sowie
- den Nachwuchspreis, um Leistungen junger Menschen für die zerstörungsfreie Prüfung zu würdigen
Vorschläge sind bis zum 30. November 2010 an Frau Dr. Ahrens, Vorsitzende der DGZfP, zuzusenden. www.dgzfp.de
weiter ...
weiter ... 3. Nano und Material Symposium Niedersachsen „Erneuerbaren Energien“ am 6./7. Oktober 2010 in Celle - Dienstag, 14. September 2010
Werkstoffe prägen die technologische Leistungsfähigkeit unserer Industriegesellschaft und leisten wichtige Beiträge für Unternehmen in Zukunftsbranchen wie den „Erneuerbaren Energien“. In diesem Industriezweig ist Niedersachsen u. a. mit der größten installierten Leistung im Bereich „Biogas“ führend und einer der Pioniere in der Solarthermie. Darüber hinaus bündelt Niedersachsen mit dem technologischen Marktführer für die Richtbohrtechnologie, Baker Hughes, und dem neu gegründeten GeoEnergy Celle e.V. das größte Technologie- und Prozess-Know-how in der Geothermie bundesweit.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, Ihnen mit unseren Kooperationspartnern auf dem
3. Nano und Material Symposium Niedersachsen am 6./7. Oktober 2010 in Celle führende Material- und Prozessinnovationen für Anwendungen der Geothermie und erneuerbarer Energien präsentieren zu können.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung bis zum 30. September 2010.
Ihre Geschäftsstelle des NMN e. V.
weiter ... Keramik in der motorischen Abgas-Nachbehandlung, Dresden, 23. September 2010 - Dienstag, 14. September 2010
Mit der Einführung des Oxidationskatalysators in den 1970er Jahren sind Keramikbauteile im Abgasstrang von Fahrzeugen zum Standard geworden. Seit etwa zehn Jahren etabliert sich der keramische Dieselpartikelfilter als OEM-Produkt im Pkw. Keramikbasierte DeNOx-Systeme für Nutzfahrzeuge sind ebenfalls schon Stand der Technik. An der Einführung von kombinierten DPF-DeNOx-Systemen für die EURO 6/VI wird mit Hochdruck gearbeitet. Offroad-Fahrzeuge, Baumaschinen und stationäre Motoren folgen diesen Trends. Gleichzeitig erhöht sich die Zahl der eingesetzten Werkstoffe und Werkstoffkombinationen, der verwendeten Strukturen und Geometrien. Die Auswahl, Herstellung und Anwendung keramischer Bauteile erfordert ein noch immer wenig verbreitetes Spezialwissen. Mit dem Industrietag »Keramik in der motorischen Abgas-Nachbehandlung« am 23. September 2010 in Dresden wird der aktuelle Stand und die Trends aus Sicht der Keramikentwicklung und -fertigung in übersichtlicher Form näher bringen. (mehr) weiter ... Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien, 18. bis 20. November 2010 - Dienstag, 14. September 2010
Die diesjährige Jahrestagung der DGBM steht unter dem Leitthema „Gewebeersatz/Geweberegeneration: Von der Grenzfläche zum Biointerface“. Wie in vielen Bereichen der Life Sciences haben Grenzflächenwechselwirkungen zwischen der belebten und unbelebten Natur, zwischen Biomolekülen, Mikroorganismen, Zellen und Geweben einerseits und biomedizinischen Materialien andererseits einen wesentlichen Einfluss auf den therapeutischen Erfolg von Implantaten im klinischen Alltag. Die gezielte Untersuchung und die Beeinflussung dieser Wechselwirkungen mit dem Ziel der Generierung eines biokompatiblen und biofunktionellen Biointerfaces, z.B. in Analogie zur extrazellulären Gewebematrix, finden auf molekularer Ebene ihren Anfang. Die Erzeugung und Handhabung molekularer Strukturen hat vor diesem Hintergrund einerseits zu sehr innovativen Entwicklungen im Bereich der biomimetischen Materialien geführt und schafft andererseits zwingend die Verbindung zur Mikro- und Nanotechnologie.
Die Abstract-Einreichung erfolgt ausschließlich online unter www.conventus.de/dgbm2010 in deutscher und englischer Sprache. Angenommene Abstracts werden in der Zeitschrift BIOmaterialien des Verlag Neuer Merkur GmbH veröffentlicht. Die Deadline zur Anmeldung von Vorträgen und Postern ist der 30. Juni 2010. weiter ... Kunststofftechnik: WAK-Preise 2010 - Freitag, 10. September 2010
Der Wissenschaftliche Arbeitskreis der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik WAK hat seinen Internetauftritt aufgefrischt. Die neue Homepage dokumentiert schlaglichtartig die Ziele und Aktivitäten sowie die fachlichen Schwerpunkte seiner Mitglieder. Im Rahmen der K-Messe in Düsseldorf findet am 28. Oktober auf dem Stand von Plastics Europe (Halle 6, C40) die Verleihung der WAK-Preise 2010 statt. (mehr) weiter ... 4. N.i.Ke.-Workshop "Archaeometry of the Dead Sea Scrolls", Berlin, 15.-16. November 2010 - Freitag, 10. September 2010
Der 4. N.i.Ke.-Workshop findet vom 15.-16. November 2010 in der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zum Thema "Archaeometry of the Dead Sea Scrolls" statt. Anmeldungen werden gebeten bis zum 15. Oktober 2010 per E-Mail an: karin.pachaly@bam.de
(mehr) weiter ... „Becquerel-Preis" für Hans-Werner Schock, HZB - Freitag, 10. September 2010
Prof. Dr. Hans-Werner Schock, Institutsleiter und Bereichssprecher Solarenergieforschung am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), hat am 9. September im Rahmen der 25. „European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" in Valencia den renommierten „Becquerel-Preis" erhalten. Die EU-Komission ehrt den HZB-Wissenschaftler damit für sein Lebenswerk im Bereich der Photovoltaik, der Solarenergietechnik und der Entwicklung von Dünnschichtsolarzellen. Unter seiner Leitung fanden bereits in den 1980er Jahren die ersten Pionier-Versuche zu Chalkopyrit basierten Solarzellen statt, die die Solarenergie effizienter und kostengünstiger machen sollen. Der 1946 in Tuttlingen geborene Hans-Werner Schock studierte an der Universität Stuttgart Elektrotechnik und promovierte anschließend am Institut für Physikalische Elektronik, wo er später Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsgruppe „Polykristalline Dünnschichtsolarzellen" wurde. Seit 2004 arbeitet er am HZB und ist Leiter des Instituts Technologie. Er ist Autor und Co-Autor von über 300 Publikationen und an über zehn Patenten auf dem Gebiet der Solar-energietechnik beteiligt: Der „Becquerel-Preis" wurde erstmals 1989 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des klassischen Experiments Becquerel´s zur Beschreibung des Photoelektrischen Effekts vergeben. Der französische Physiker Alexandre Edmond Becquerel legte damit den Grundstein für die Nutzung der Photovoltaik. (mehr) weiter ... German Airbus A350 XWB Production Commences - Freitag, 3. September 2010
Airbus has commenced production of the latest Airbus product, the A350 XWB, in Germany. Measuring almost 32 metres by 6 metres, the upper wing shell is the largest integrated component ever to be built by Airbus from weight-saving carbon fibre reinforced plastic (CFRP).
The upper wing shells will be built using advanced production processes at the 30,000 square metre production hangars in Stade. For the first time automated tape-laying technology will be used not only for the carbon fibre but also for the lightning strike protection and fibreglass components. The wing shell, measuring 31,6 m by 5,6 m, will then undergo polymerisation in the autoclave. This high-tech oven is one of the largest facilities of its kind worldwide and can accommodate two wing shells simultaneously.
In addition to laying the wing skin panels, the plant also produces the stringers (longitudinal stiffeners used in wing panels). In order to produce these components Airbus has for the first time set up a flow line production system which measures 140 metres in length. In addition to producing the upper wing shells for the A350 XWB, the Airbus Stade plant builds the vertical tailplane and, for the first time, CFRP fuselage shells. Approximately 100 employees will work in A350 XWB production by the end of 2010. This figure is expected to rise to around 500 when production reaches full capacity. (more) weiter ... From dust to dust – 88. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft - Montag, 28. Juni 2010
Die DMG lädt zu ihrer diesjährigen Tagung nach Münster vom 19. bis 22. September 2010 ein. Bis zum 30. Juni 2010 können, Beiträge u.a. zu folgenden Themen angemeldet werden:
- Angewandte Mineralogie und Kristallographie
- Umweltmineralogie/Umweltgeochemie
- Geochemische Signaturen in Umwelt-Archiven: Entstehung, Erhaltung und Anwendung
- Funktionswerkstoffe: Moderne Baustoffe, Materialien für Photovoltaik und Thermoelektrik
- Antike Werkstoffe und Archäometrie
- Allgemeine und angewandte Kristallographie
- Fluid-Gesteins- und Fluid-Mineralwechselwirkung
- Ionensonden: Anwendungen an Geo-Materialien
(mehr) weiter ... Eilmeldung: NKS Werkstoffe - Vorverlegung der 5. Ausschreibung NMP - Montag, 28. Juni 2010
Nach Informationen der Europäischen Kommission wird die Veröffentlichung der 5. Ausschreibungsrunde in Thema 4 – Nanowissenschaften und Nanotechnologien, Werkstoffe und Produktionstechnologien entgegen den ursprünglichen Planungen nun bereits am 20. Juli 2010 erfolgen. Weitere Informationen werden über die Nationale Kontaktstelle Werkstoffe im Forschungszentrum Jülich in Kürze versandt.
weiter ... Biomaterialien: Jahrestagung der DGMB in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen), 18.-20. November 2010 - Montag, 21. Juni 2010
Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien e.V. wird vom 18.-20.11.2010 in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) stattfinden. Deadline zur Einreichung von Vorträgen und Postern usw. ist der 30.06.2010:
A) Bioaktive Materialien für den Gewebeersatz und neue in vitro/in vivo-Teststrategien
•Biomaterialien im Kontakt mit dem Hartgewebe
•Biomaterialien im Kontakt mit dem Weichgewebe und Blut
•Biomaterialien im Kontakt mit Mikroorganismen/Biofilmen
B) Bioaktive Materialien für die Geweberegeneration und neue Bioreaktor basierte Kultivierungsstrategien
•Biomaterialien für das Knochen-Tissue Engineering
•Biomaterialien für das Knorpel-Tissue Engineering
•Biomaterialien für das Gefäß-Tissue Engineering
weiter ... DFG richtet weitere Schwerpunktprogramme ein - Montag, 14. Juni 2010
Der Senat der DFG richtete auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn insgesamt 13 weitere Schwerpunktprogramme ein. Sie sollen ab Anfang 2011 ihre Arbeit aufnehmen und das in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Know-how zu besonders aktuellen oder sich gerade erst bildenden Forschungsgebieten vernetzen.
Leicht Bauen mit Beton
Koordinator: Prof. Manfred Curbach, TU Dresden
Poröse Medien mit definierter Porenstruktur in der Verfahrenstechnik – Modellierung, Anwendungen, Synthese
Koordinator: Prof. Frerich Keil, TU Hamburg-Harburg
Design and Generic Principles of Self-Healing Materials
Koordinator: Prof. Ulrich Schubert, Universität Jena
Ressourceneffiziente Konstruktionselemente
Koordinator: Prof. Bernd-Robert Höhn, TU München
Generation of Multifunctional Inorganic Materials by Molecular Bionics
Koordinator: Prof. Joachim Bill, Universität Stuttgart
weiter ... DFG richtet weitere Sonderforschungsbereiche ein - Montag, 14. Juni 2010
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2010 zwölf weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn.
Aus dem Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik:
Das Ziel des SFB/TRR 87 „Gepulste Hochleistungsplasmen zur Synthese nanostrukturierter Funktionsschichten“ ist, die wissenschaftlichen Grundlagen für innovative Hochleistungsschichten im Anwendungsfeld der Produktionstechnik und der Funktionsmaterialien zu legen. Durch die Bündelung von Expertisen aus den Bereichen Plasmaphysik/Plasmatechnik und Werkstofftechnik/Oberflächentechnik sollen insbesondere Schichtsysteme mit neuen tribologischen Eigenschaften auf Metallsubstraten sowie Barriereeigenschaften auf Kunststoffsubstraten erforscht werden. Weiterhin sollen die Zusammenhänge zwischen den Werkstoffeigenschaften und den Plasmaparametern untersucht werden. So soll das bislang vorherrschende empirische Vorgehen überwunden und ein physikalisch und chemisch basiertes Prozessverständnis entwickelt werden. (Sprecherhochschule: Ruhr-Universität Bochum, Sprecher: Professor Dr.-Ing. Peter Awakowicz; weitere antragstellende Hochschule: RWTH Aachen; außerdem beteiligt: Universität Paderborn)
Ein umfassendes materialwissenschaftliches Konzept für neuartige Implantate ist das langfristige Ziel des SFB/TRR 79 „Werkstoffe für die Geweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen“. Mit ihm soll die lokale Bildung eines langzeitstabilen Knochenersatzes bei Osteoporose und malignen Erkrankungen ermöglicht werden. Über die Grundlagenforschung hinaus sind die geplanten Forschungen von unmittelbarer medizinischer Bedeutung, da Knochensubstanzdefekte aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung und des häufigeren Auftretens der Osteoporose ein zunehmendes gesellschaftliches Problem darstellen. (Sprecherhochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprecher: Professor Dr. Reinhard Schnettler; weitere antragstellende Hochschulen: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Technische Universität Dresden; außerdem beteiligt: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, Dresden, Leibniz-Institut für Polymerforschung, Dresden, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden) weiter ... DFG richtet weitere Graduiertenkollegs ein - Montag, 14. Juni 2010
Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwölf neue Graduiertenkollegs ein. Dies wurde vom zuständigen Bewilligungsausschuss in Bonn beschlossen. Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.
Neben den innovativen Modellen erhöht eine bereits im vergangenen Jahr beschlossene Neuerung die Attraktivität einer Promotion im Rahmen eines Graduiertenkollegs: Nunmehr können für Doktorandinnen und Doktoranden in allen Disziplinen neben Stipendien auch Stellen finanziert werden, wenn die nationale und internationale Wettbewerbssituation innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems dies erfordert. Dies bringt neben den in der europäischen Forschercharta geforderten attraktiven Finanzierungsbedingungen auch einen angemessenen Sozialversicherungsschutz mit sich. Gleichzeitig wird mit Stellen ein Beitrag zur Gleichstellung von Männern und Frauen geleistet, denn von dieser Änderung profitieren besonders Graduiertenkollegs aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Lebenswissenschaften, in denen überproportional viele Doktorandinnen forschen.
Aus dem Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik:
Wie sieht die Zukunft in der Materialforschung aus? In Forschung und Lehre stellt die „Weiche Materie“ ein wachsendes Fachgebiet dar, das Chemiker, Physiker und Ingenieure gleichermaßen fasziniert. Grund hierfür sind die erstaunlichen Eigenschaften weicher Materialien – etwa deren Fähigkeit, auf äußere Reize zu reagieren. Bei der Herstellung von innovativen Materialien werden diese bereits genutzt; dabei entstehen jedoch komplexe Systeme. Das Internationale GRK 1642 „Weiche Materie: Von molekularen Kräften zu neuen Materialien“ befasst sich mit der Herausforderung, die Synergien zwischen den steuernden Faktoren zu verstehen, sodass deren Einfluss auf die Materialeigenschaften kontrollierbar wird. (Sprecherhochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Sprecher: Prof. Dr. Günter Reiter; Kooperationspartner: Université de Strasbourg, Frankreich)
Das Internationale GRK 1627 „Virtual Materials and Structures and their Validation” will ein Forum für Forschung und Entwicklung der neuesten Methoden im Bereich von numerischen Simulationsverfahren, von virtuellen Experimenten und ihrer Validierung schaffen. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher aus Frankreich und Deutschland reagieren damit auf den hohen Forschungsbedarf, um robuste und zuverlässige Berechnungswerkzeuge für die Durchführung virtueller Experimente von Materialien und Strukturen zu entwickeln zu können. Daran orientieren sich die Schwerpunkte des interdisziplinären Forschungsprogramms, etwa die Arbeit an Themen der Methodik und der simulativen Durchführung virtueller Experimente sowie deren Validierung für Materialien und Strukturen. (Sprecherhochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers; Kooperationspartner: Ecole Normale Supérieure de Cachan, Frankreich) weiter ... Undergraduate Materials Education 2010: Status and Recommendations, paper by Lyle H. Schwartz, JOM M - Montag, 14. Juni 2010
In discussing undergraduate materials education in engineering schools, I begin by reviewing the historical development of today's array of materials departments and the progress toward a true materials science and engineering (MSE) discipline. I then go on to explore the range of implications for the undergraduate curriculum that are incumbent upon these departments being situated in engineering schools, schools that are themselves undergoing great change as we enter the 21st century. Turning to the specifics of undergraduate curriculum I am able to draw on recent data compilations of others to give a reasonable picture of the developing commonality in "core" curricula in the MSE degrees that now constitute the majority of undergraduate materials degrees offered. I explore briefly the issues of continuing education demanded by an undergraduate curriculum that is increasingly broad, not deep, and then look (with some envy) at the extensive efforts to address these issues by our colleagues in the
UK. The paper closes with recommendations targeted at the individual departments, their collective leadership in the University Materials Council, the professional societies, and finally the newly formed Undergraduate Education Coordinating Committee, a joint committee of several of the leading materials societies. (more) weiter ... Bundesbericht Forschung und Innovation 2010 - Dienstag, 25. Mai 2010
Das Bundeskabinett hat am 19. Mai 2010 den zweiten Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) verabschiedet, der umfassend über die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der Bundesregierung, der Länder und der EU informiert. Der Bericht ist das Standardwerk zur Forschungs- und Innovationspolitik Deutschlands, er stellt übersichtlich die verschiedenen Elemente des deutschen Forschungs- und Innovationssystems mit ihren Daten und Fakten vor.
Der BuFI wird dem Deutschen Bundestag alle zwei Jahre vorgelegt. Er nimmt Bezug auf die Ergebnisse der unabhängigen Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), die die Bundesregierung zu Fragen der Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik wissenschaftlich berät.
Angesichts der Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten gilt jetzt erst recht: Deutschland muss in FuE investieren, um den Standort zu sichern und damit den zukünftigen Wohlstand der Gesellschaft.
weiter ... Informationstag für die 5. Aufrufe zur Abgabe von Forschungsanträgen - Montag, 10. Mai 2010
Das Arbeitsprogramm für die 5. Aufrufrunde im Bereich „Nanowissenschaften, Nanotechnologie , Werkstoffe und Neue Produktionstechnologien (NMP) wird voraussichtlich Ende Juli 2010 veröffentlicht.
Während auch im klassischen NMP-Bereich die Themen anwendungsorientierter und teilweise neu strukturiert werden, nehmen die Aufrufe im Rahmen der „Public Private Partnerships eine immer stärkere Rolle in der Gesamtarchitektur des NMP-Programms ein.
Um Interessenten möglichst frühzeitig über diese neuen Entwicklungen zu informieren und potenzielle Einreicher von Projektvorschlägen optimal auf die 5. Aufrufrunde vorzubereiten findet am
15. Juni 2010 im Maritim Hotel am Flughafen Düsseldorf
der gemeinsame Informationstag der Nationalen Kontaktstellen im Bereich NMP statt. Der Informationstag wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung veranstaltet. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler, Forscher und Projektverantwortliche aus Industrie, Forschung und Hochschulen, die ein EU-Projekt vorbereiten oder sich über Fördermöglichkeiten im Bereich NMP des 7. EU-Rahmenprogramms informieren möchten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (mehr)
weiter ... Informationsveranstaltung "Gemeinsam in Europa forschen" - Montag, 10. Mai 2010
Am 30. Juli 2010 wird die Europäische Kommission die zweite Ausschreibungsrunde des neuen EU-Förderprogramms für Fabriken der Zukunft veröffentlichen. In dieser Runde werden Fördermittel in der Höhe von etwa 175 Millionen Euro an grenzüberschreitende Forschungsprojekte vergeben, die zu einer Produktivitätssteigerung in der industriellen Fertigung beitragen sollen. Gefördert werden grenzüberschreitende Verbundprojekte für Fabriken der Zukunft. Die VDMA- Informationsveranstaltung "Gemeinsam in Europa forschen" bietet einen Überblick zu den Rahmenbedingungen dieser Forschungskooperationen sowie eine nähere Einführung zu den thematischen Schwerpunkten der kommenden Ausschreibungsrunde an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2010.
Veranstaltungsort:
VDMA-Haus
Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
weiter ... DGM-Workshop "Fördermittel effizient nutzen" - Montag, 10. Mai 2010
Nanotechnologie, Materialforschung und Produktionstechnik sind Schlüsselfelder für technische Innovationen in dynamischen Märkten. Die Europäische Union und Deutschland fördern deshalb Forschung & Entwicklung auf diesen Gebieten jährlich mit erheblichen Mitteln. Allein im 7. Rahmenprogramm der EU sollen für die nächste Ausschreibungsrunde zum Arbeitsprogramm 2011 insgesamt über 300 Millionen Euro bereit gestellt werden. Die Ausschreibung für den Call 2011 erfolgt Ende Juli 2010. Einreichungsfrist für die erste Antragsstufe ist voraussichtlich Dezember 2010.
Aus diesem Grund möchten wir Sie auf den DGM-Workshop zum Thema "Fördermittel
effizient nutzen" hinweisen. Der Workshop steht unter der fachlichen Leitung von
Dipl.-Ing. Wolfgang Faul, ProjektEntwicklung Werkstofftechnik, Jülich. Herr Wolfgang
Faul verfügt über 20 Jahre Leitungs-Erfahrung in der Forschungsförderung. Er
war Gutachter unter anderem bei der Europäischen Kommission und 6 Jahre
Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Neue Materialien Nordbayern GmbH.
Ziel des Workshops ist die Vermittlung von essentiellem Know-How zur qualifizierten
Gestaltung von Förderanträgen und damit der Verbesserung der Erfolgschancen. Die Workshop-Inhalte konzentrieren sich auf die Antragstellung:
- im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union (FP7) - hier im Schwerpunkt Nanotechnology, Materials, Processing (NMP)
- in den BMBF- Programmen bzw. Förderinitiativen - Nanotechnologie, Materialforschung (WING) und Produktionstechnik
- in den KMU-spezifischen Förderinitiativen KMU INNOVATIV und ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
- abgerundet wird das Workshop-Programm mit einer Übersicht zu den Fördermöglichkeiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG und der AIF.
Die Teilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt, um einen intensiven Informationsaustausch
und Dialog zu gewährleisten. (mehr) weiter ... Neue DFG-Schwerpunktprogramme und -Forschergruppen - Montag, 10. Mai 2010
Der Senat der DFG richtete auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn insgesamt 13 weitere Schwerpunktprogramme und neun weiteren Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Sie sollen ab Anfang 2011 ihre Arbeit aufnehmen und das in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Know-how zu besonders aktuellen oder sich gerade erst bildenden Forschungsgebieten vernetzen.
Die Programme sind in hohem Maße interdisziplinär angelegt und bringen beispielsweise Biologie, Chemie, Physik und Materialwissenschaften zusammen, um bionische Konzepte auf die Synthese nicht-natürlicher Festkörper zu übertragen und so maßgeschneiderte anorganische Funktionsmaterialien zu erhalten.
Die Schwerpunktprogramme der DFG arbeiten in der Regel sechs Jahre. Mit den nun bewilligten 13 Einrichtungen fördert die DFG ab 2011 insgesamt 96 SPP. Unter den neu eingerichteten SPP sind:
- Design and Generic Principles of Self-Healing Materials
Koordinator: Prof. Ulrich Schubert, Universität Jena
- Generation of Multifunctional Inorganic Materials by Molecular Bionics
Koordinator: Prof. Joachim Bill, U Stuttgart
Unter den neu eingerichteten Forschergruppen befinden sich:
- Konstruktionen aus Werkstoffkombinationen besitzen ein großes Leichtbaupotenzial – in der Forschergruppe „Bauweisen für CFK-Aluminium-Übergangsstrukturen im Leichtbau“ werden verbesserte und neue Arten von Verbindungen für Werkstoffkombinationen von Aluminium und Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoffen gestaltet, ausgelegt und charakterisiert. Diese Kombinationen besitzen großes Potenzial für den Einsatz in Flugzeugen und anderen Leichtbauanwendungen. (Sprecher: Professor Axel S. Herrmann, Faserinstitut Bremen e.V. FIBRE)
- Im Fokus der Forschergruppe „Towards Molecular Spintronics“ stehen molekulare Materialien für eine zukünftige spin-basierte Elektronik. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gebieten Physik, Chemie und Elektrotechnik wollen in neuartiger Weise Methoden zur Fabrikation, Charakterisierung magnetischer Moleküle und zur Demonstration erster Bauteile kombinieren. Hierdurch sollen ein fundamentales Verständnis der Eigenschaften einzelner Moleküle erlangt und mit maßgeschneiderten Materialien Demonstratoren für spin-basierte Bauelemente in der Elektrotechnik erforscht werden. (Sprecher: Professor Dietrich R. T. Zahn, Universität Chemnitz)
- Mit der Glasdynamik befasst sich die Forschergruppe „Nonlinear Response to Probe Vitrification“. Ihr geht es insbesondere um komplexe strukturelle Phänomene und Transportphänomene unter Wechselwirkung mit starken externen Feldern. Dabei kommen experimentelle, theoretische und auch Simulationsmethoden zum Einsatz, um das nichtlineare Verhalten der glasbildenden Systeme unter Bedingungen weit entfernt vom Gleichgewicht zu erforschen. (Sprecher: Professor Matthias Fuchs, Universität Konstanz)
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weiter ... CISM: Bone Cell and Tissue Mechanics, Udine, July 19 - 23, 2010 - Montag, 29. März 2010
Bone mechanics is considered here to include the mechanical behavior of whole bones as structural elements, the mechanical behavior of bone tissue as a material, the response of bone cells to mechanical and electrokinetic stimuli and the physiological significance of the mechanical behavior. Specialists in anatomy, orthopaedics, dentistry, biochemistry and molecular and cellular biology, as well as biomechanics, are involved in the bone cell and tissue mechanics. This topic has only formalized into a distinct discipline in the last thirty years. During this period the important mechanical properties of bone have been determined, but the salient mechanical properties of bone cells are only now being studied.
Bone remodeling is the primary research area in bone mechanics. We use the term “remodeling” to describe the renewal and redevelopment of bone tissue as it adapts to altered load bearing. That is to say, in the course of time bone changes its shape, its apparent density, and its stiffness to adapt to the environmental load it experiences. Bone is sometimes viewed as an optimum composite and the skeletal system is an optimal structure. The cellular mechanisms that constitute the mechanosensory system in bone tissue and drive the adaptive remodeling are unknown at the present time, but there are several promising candidates for the mechanosensory system.
The subject of bone mechanics is basic to the understanding of musculoskeletal disease, the principles underlying orthopaedic and dental surgery and the design of orthopaedic implanted prostheses such as artificial hips, knees, finger joints, etc. The engineering design of these orthopaedic appliances is about fifty years old and is still in a state of evolution, particularly in the area of orthobiologics. It is a major manufacturing industry.
The goal of this course will be to review the entire area of bone cell and tissue mechanics, with an emphasis on bone remodeling. Besides being informative, it is hoped that the course will function as a forum for the exchange of data, philosophy, and ideas across disciplinary divides and so provide further stimulus for a comprehensive approach to the problems of bone mechanics. We expect an audience as diverse in background as the lecturers, that is to say spanning the across the professional spectrum from material scientists to biologists, to orthopaedic and dental surgeons, to veterinarians and to structural and biomedical engineers.
Coordinator: Stephen C. Cowin (City University of New York, USA)
CISM • International Centre for Mechanical Sciences
Palazzo del Torso • Piazza Garibaldi, 18 • 33100 Udine • Italy
E-mail: cism@cism.it
weiter ... Schülerlabor Advanced Materials, Saarbrücken - Montag, 22. März 2010
Bei der Eröffnung des neuen Schülerlabors Advanced Materials (kurz: sam) erläuterte Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Saar-Uni und Direktor des neuen Steinbeis-Zentrums für Materialforschung (MECS), wie man neueste materialwissenschaftliche Erkenntnisse in den Unterricht einbauen kann. Außerdem zeigte er, wie Lehrern mit ihren Schülergruppen in diesem Schüler-Labor experimentieren können und welche Vorführungen an den nanotechnologischen Forschungseinrichtungen des Fachbereiches zu buchen sind. "Für den Einsatz im Schulunterricht haben wir außerdem einen Experimentierkoffer entwickelt, der kostenlos an Schulen verliehen wird", sagte Mücklich. Er sähe das neue Schülerlabor auch als Ort der Begegnung von Forschern und Pädagogen. In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien werde die Fortbildung 'Werkzeuge der Nanowelt' angeboten, die zeige, wie Materialien in der Mikro-, Nano- und sogar atomaren Skala dreidimensional abgebildet und strukturiert werden können. "Gemeinsam mit interessierten Lehrern wollen wir die Angebote des Labors ergänzen und didaktisch noch weiter verbessern", nennt Mücklich sein Ziel. Das Labor werde unterstützt durch die Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes, die Deutsche Telekomstiftung, die Robert Bosch Stiftung sowie den VDI Bezirksverein Saar e.V.
Kontakt:
Schülerlabor Advanced Materials (sam)
im Material Engineering Center Saarland (MECS)
Andreas Langenbahn, Öffentlichkeitsarbeit
Campus der Universität, Gebäude D3 3,
66123 Saarbrücken
Tel. 0681/302-70512
weiter ... Zentrum für Elektrochemie an der Ruhr-Universität Bochum - Montag, 22. März 2010
Die Elektrochemie als moderne Querschnittswissenschaft ist eine wesentliche Grundlage für moderne und zukünftige Technologien in der Energiewirtschaft, der Herstellung chemischer Grundstoffe und Polymere, der Oberflächenveredelung und -bearbeitung, der Mikrosystemtechnik, der Diagnostik sowie der Umweltüberwachung.
Das Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum ist ein Projekt aus dem HighTech.NRW Wettbewerb und wird gemeinsam von ThyssenKrupp Steel Europe AG und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Das neu gegründete Zentrum kooperiert eng mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung mit dem Ziel, den Querschnittscharakter Elektrochemie in einem Exzellenzzentrum abzubilden und damit elektrochemische Forschungsaktivitäten langfristig in NRW auf einem hohen, international konkurrenzfähigen Niveau zu halten. (mehr) weiter ... Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2010 für Peter Fratzl - Freitag, 19. März 2010
Herr Prof. Peter Fratzl, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, hat am 15. März einen der Leibniz-Preise 2010 erhalten.
Dazu aus der Laudatio von Herrn Prof. Kleiner, dem Präsidenten der DFG:
"Natürliche Materialien sind aus nur wenigen Bausteinen zusammengesetzt. Die Natur benötigt lediglich wenige „Zutaten“, um Verbundmaterialien wie etwa Perlmutt oder Zähne hervorzubringen, die dennoch herausragende Eigenschaften besitzen, beispielsweise große Härte, hohe Bruchfestigkeit oder eine schillernde Oberfläche. Aus diesem faszinierenden biologischen Vorbild für die Materialforschung zu lernen, das kennzeichnet die wissenschaftliche Arbeit von Peter Fratzl. Seine Wurzeln hat er in der Metallphysik, in der er hoch anerkannte Beiträge zur Korrelation von mechanischen Eigenschaften und der Mikrostruktur von Werkstoffen geleistet hat. Darauf aufbauend arbeitet Peter Fratzl nun zunehmend an grundlegend neuen Fragestellungen der Biomimetik und der bioinspirierten Materialien. Dabei ist es sein besonderer Verdienst, in dem immer populärer werdenden Fachgebiet ein großes Vorbild für fundierte Grundlagenforschung zu sein. Denn Peter Fratzl zeigt eindrucksvoll, dass Biomimetik nicht etwa bedeutet, biologische Systeme lediglich zu kopieren. …" (mehr) weiter ... 3rd Workshop on Atomistic Simulations for Industrial Needs, NIST, July 27-28, 2010 - Dienstag, 2. März 2010
The third annual Workshop on Atomistic Simulations for Industrial Needs will be held on July 27-28, 2010, at the National Institute of Standards and Technology (NIST) in Gaithersburg, MD. If you plan to attend, please let Chandler Becker know by May 27 so there is sufficient time to complete any necessary paperwork and obtain visitor badges.
Similarly to previous years, we plan to focus on the current state and availability of interatomic potentials, the use of atomistic and first-principles methods as input to other models, and additional topics of interest to the participants (including those related to standardization and experimental reference data).
These workshops are part of a project at NIST to facilitate the wider incorporation of atomistic simulations into industrial research by increasing the availability of interatomic potentials and tools to assess their quality and applicability. Various interatomic potentials can be found in the repository at http://www.ctcms.nist.gov/potentials/. Previous agendas can also be found at that website.
A block of rooms has been reserved at the Wyndham Hotel in Gaithersburg. The rate is $99/night (plus taxes, etc.). Anyone who is calling in for reservations can ask for it by the workshop/event name "Atomistic Simulations for Industrial". To make reservations online: http://www.wyndham.com/hotels/IADWG/main.wnt. Click the link that says "Enter a Corporate, Promo, or Group code". Under Group Code enter: 07256727AT
If you require help with travel expenses to Gaithersburg, please let me know since limited funds are available. We hope you will be able to participate in this meeting. Please also let me know of anyone else, particularly in industry, who might be interested in participating. (mehr) weiter ... Nachwuchskarriere-Workshop sowie MSE 2010-Konferenz, Darmstadt, 23.-26.08.2010 - Dienstag, 2. März 2010
Die DGM wird am 23. August 2010 für die BV MatWerk den 4. Nachwuchskarriereworkshop organisieren. Im Anschluss an den Workshop findet vom 24. bis 26. August 2010 in Darmstadt die MSE 2010-Konferenz statt (www.mse-congress.de).
Parallel zur MSE 2010 finden 5 sogenannte Side Events zu folgenden Themen statt:
- Teaching and Learning Materials Science and Engineering
Studientag M&W, H. Biermann, Freiberg, A. Wanner, Karlsruhe
- Technologietransfer und Ausgründung im Bereich MSE
DFG-MATRIX, D. Hilgers, Universität Hamburg, F. Piller, RWTH Aachen , M. Weissenberger-Eibl, K. Joachim, Universität Kassel und FhG-ISI-Karlsruhe
- Innovationspotenzial ausgewählter neuer Werkstoffe
VDI Technologiezentrum GmbH, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), R. Fellenberg, VDI, Düsseldorf
acatech / DFG, C. Berger, TU Darmstadt, B. Jahnen, X. Molodova, DFG, Bonn
- Werkstoffe in der Öffentlichkeit
acatech / BVMatWerk, P.D. Portella, BVMatWerk, C. Berger, TU Darmstadt
weiter ... 3rd International Conference on Ferromagnetic Shape Memory Alloys, Dresden, 18 to 22 July 2011 - Freitag, 26. Februar 2010
The 3rd International Conference on Ferromagnetic Shape Memory Alloys (ICFSMA'11) will cover all aspects of magnetic shape memory alloys from fundamentals towards applications. It will take place in Dresden, Germany, from 18 to 22 July 2011. Conference venue is the Sheraton Königshof where we will have our talks in a historical ballroom. With a steamboat we will make an excursion to Swiss Saxony, hence you will see a combination of a romantic landscape and baroque Dresden.
weiter ... 11th International Conference on Shot Peening (ICSP-11), South Bend, IN, USA, September 12-15, 2011 - Dienstag, 2. Februar 2010
The ICSP-11 Organizing Committee is seeking papers that further the understanding and knowledge of shot peening. Related mechanical surface treatments, such as deep rolling, laser peening, ultrasonic peening, combined processes, and other cold work processes inducing compressive surface residual stresses, are within the scope of the conference, especially when compared to shot peening. Shot peening and related mechanical surface treatments have proved to be powerful instruments in enhancing the resistance of components to various kinds of stress-induced damage, largely with respect to fatigue and corrosion damage. The service lives of a wide variety of structural components, irrespective of shape and dimensions, can be improved dramatically by shot peening. The commercial benefits of applying mechanical surface treatments are increasingly recognized, particularly in the automotive and aerospace industries. Abstracts should be submitted before June 1, 2010. (www.shotpeening.org/ICSP-11) (more) weiter ... KIT: Wiedereinstiegsprogramms für Wissenschaftler/innen - Dienstag, 2. Februar 2010
Um den Wiedereinstieg in eine wissenschaftliche Tätigkeit nach einer familienbedingten Unterbrechung zu erleichtern, bietet das KIT Frauen und Männern die Möglichkeit nach Zeiten der Kinderbetreuung wieder erfolgreich in der Wissenschaft Fuß zu fassen.
Im Rahmen des Wiedereinstiegsprogramms für Wissenschaftler/innen werden zum 1. April 2010 Akademische Mitarbeiter/innen für die wissenschaftlichen Bereiche des KIT gesucht. Die Stellen sind befristet für die Dauer von zwei Jahren und eignen sich auch für eine Teilzeitbeschäftigung.
Voraussetzungen für die Bewerbung: Sie sind Wissenschaftler/in bis zu 4 Jahre nach Unterbrechung der Promotion oder der wissenschaftlichen Tätigkeit bzw. bis zu 6 Jahre nach der Promotion. Sie waren für mindestens 6 Monate in keinem gültigen Beschäftigungsverhältnis aufgrund der Betreuung von Kindern. (mehr) weiter ... Meta-Roadmap Nanomaterialien: Zukünftige Entwicklungen und Anwendungen - Dienstag, 2. Februar 2010
Eine umfassende Übersicht über die zu erwartenden Entwicklungen von Nanomaterialien und ihren Anwendungen bietet die vorliegende Meta-Roadmap – dargestellt auf einer Zeitachse bis zum Jahr 2020. Basis ist eine Metaanalyse ausgewählter internationaler Roadmaps und ein anschließender Validierungs- und Rückkopplungsprozess mit Fachexperten. Vorrangiges Ziel dieser Roadmap, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet wurde, ist die Unterstützung aller Akteure aus Forschung, Industrie und Politik bei der mittelfristigen strategischen Ausrichtung zukünftiger Aktivitäten zur Erforschung und Entwicklung innovativer Nanomaterialien zum Einsatz in verschiedenen Anwendungsfeldern.
Ansprechpartner: Dr. Oliver Krauss, VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf (krauss@vdi.de) (mehr) weiter ... Simulationen für die Zukunft - Exzellenzcluster „Simulation Technology“, Stuttgart - Montag, 4. Januar 2010
Ohne die Berechnung des Verhaltens und der Eigenschaften von Materie und Materialien auf unterschiedlichen Skalen sind moderne Wissenschaft und innovative Ingenieurtätigkeit heute nicht mehr möglich. Computersimulationen erlauben den Experten, wichtige Vorhersagen zu treffen, die ohne die Methoden der modernen Simulationstechnologien nicht möglich wären. So lassen sich zum Beispiel atomare, molekulare und makroskalige Vorgänge durch skalenübergreifende Simulationen erfolgreich verknüpfen und integral bewerten. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die auf den unterschiedlichen Skalen ablaufenden physikalischen und chemischen Vorgänge miteinander zu verknüpfen und in ein gemeinsames Simulationswerkzeug zu integrieren. Die Verbindung von elektrischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften spiegelt sich beispielsweise in neuartigen Funktionswerkstoffen wider. Am Exzellenzcluster „Simulation Technology“ an der Universität Stuttgart leisten Chemiker, Physiker, Biologen und Ingenieure gemeinsam mit Mathematikern und Informatikern einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuartiger Simulationswerkzeuge für die Zukunft. (mehr) weiter ... Vom Molekül zum Material - Exzellenzcluster "Engineering of Advanced Materials", Erlangen - Montag, 4. Januar 2010
Was haben Metamaterialien oder photonische Kristallfasern mit gedruckter Elektronik oder organischen Solarzellen gemein? Wie lassen sich chemische Reaktionen effizienter beschleunigen? Wie lässt sich das Gewicht einer Konstruktion reduzieren, ohne sie zu schwächen?
Der Exzellenzcluster "Engineering of Advanced Materials" schafft die Grundlagen für solche und weitere Anwendungen mit großer Bedeutung für die Märkte der Zukunft. Dabei beschäftigen sich die Erlangener Forscher mit der Synthese von Nanopartikeln und Molekülen, ihrer genauen Charakterisierung sowie ihrer Verbindung in Strukturen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Am Ende der Wertschöpfungskettestehen schließlich neuartige und maßgeschneiderte Materialien in den Bereichen der Optik, der Nanoelektronik, der Katalyse und dem Leichtbau.
Die Arbeit der Wissenschaftler in Franken verspricht nicht nur Durchbrüche in der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Katalyse sowie der Energie- und Fahrzeugtechnik sondern weit darüber hinaus eine Verbesserung unserer Lebensqualität. (mehr) weiter ... Intelligente Oberflächen - Center of Smart Interfaces, Darmstadt - Montag, 4. Januar 2010
Verschiedene Faktoren, wie die morphologische Struktur oder chemische Eigenschaften, können die Interaktion von Oberflächen beeinflussen. Die Erforschung und Entwicklung von intelligenten Grenzflächen zur gezielten Beeinflussung der Wechselwirkungen zwischen fluid-festen Grenzschichten ist Ziel des "Center of Smart Interfaces". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im Rahmen des Clusters, wie beispielsweise die mikroskopische Struktur von Materialoberflächen den Wärme- und Stofftransport beeinflusst. Sie wollen herausfinden, auf welche Weise der Transport verbessert beziehungsweise effizienter gestaltet werden kann. Dazu analysieren sie unter anderem das Einwirken von Luftströmen oder den Aufprall von zerstäubter Kühlflüssigkeit. Die Ergebnisse sollen die Energie- und Verkehrstechnik sowie die Verfahrens- und Produktionstechnik voranbringen. Klimaanlagen könnten so verbessert oder kleinere und leistungsfähigere Laptops wirksamer gekühlt werden. Die Chemiker, Physiker, Mathematiker, Materialwissenschaftler und Maschinenbauer forschen auf fünf Feldern, die ein besonders hohes Innovationspotenzial versprechen: Statische und dynamische Benetzbarkeit, Verbesserung von Wärmetransport, wandnahe reaktive Strömungen, wandnahe Mehrphasenströmungen sowie Widerstands- und Zirkulationssteuerung. (mehr) weiter ...
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